Oder: Welchen Einfluss Journaling auf deine Gedanken haben kann.

Ob du glaubst, du schaffst es, oder ob du glaubst, du schaffst es nicht – Du wirst auf alle Fälle recht haben!  – Henry Ford

Unsere Gedanken formen unsere Taten. Wir sind, was wir denken. Wir erschaffen uns unsere Welt. Du bist, was Du denkst.
Diese Sätze haben wir alle schon sehr oft gehört – ich jedenfalls. Aber so richtig begriffen habe ich es erst, als ich mit dem Journaling anfing. Das ist vielleicht drei Jahre her und ich hätte mir nie vorstellen können, was „es“ mit einem macht. Mit mir macht.

Tägliche Morgenroutine

Ich beginne jeden Morgen um 5 Uhr mit meiner Yogapraxis. Ganz entspannt darf ich dann um 6:30 Uhr mit meinem Journaling beginnen. Dankbar reflektieren und visualisieren, was mir Schönes an diesem Tag und in der kommenden Zeit widerfahren darf. Immens ist, was diese kleine Übung für großartige Wirkung hat. Nicht nur, daß ich mir ganz bewusst mache, welch großes Geschenk das Leben an sich und mein Leben im Speziellen ist… sondern auch, was alles möglich ist!

Alles ist möglich

Und es ist viel möglich! Genau genommen… ALLES! Alles, was Du Dir vorstellen kannst. Und da liegt die Krux, und gleichzeitig auch Dein Geschenk: Deine eigenen Limitierungen, limitierenden Gedanken und Denkmuster zu überwinden bzw. immer mehr zu erweitern. Denn das, was Du Dir vorstellen kannst, das bist Du. Das ist Dein Leben. Wenn Deine Vorstellung in einem sehr engen Rahmen verläuft, dann ist das Dein Leben.

Groß denken

Aber stell Dir einmal vor, Du würdest ganz grooooooosss denken… no limits! Sogar „The sky is NOT the limit“!!! Jaaaa, was dann??? Dann… wäre alles, wirklich alles… möglich. Tolle Vorstellung, oder?

Die Wahrheit ist: genau davor… haben wir meist (unbewusst) Angst. Angst, dass alles, was wir uns von Herzen wünschen, wahr werden könnte… die Angst vor unserer eigenen Größe. Warum? Unsere Glaubenssätze und Muster spielen hierbei eine entscheidende Rolle (aber dazu in einem anderen Blogpost mehr…).

Journaling für alle Sinne

Was ebenso geschult wird beim Journaling, ist das Schreiben mit der Hand. Eine wunderbar sinnliche Angelegenheit. Mit allen Sinnen. Deshalb bleibt mit der Hand Geschriebenes auch besser im Kopf und im Herzen. Durch das Handschriftliche werden unterschiedliche Regionen im Gehirn aktiviert, die ansonsten bei digitaler Form ungenutzt bleiben (Denken, Sprache, Erinnerungen). Und gleichzeitig wird das „Verstehen“ geschult. Tatsächlich! Was mit der Hand selbst geschrieben ist, versteht man besser. Und: Gedanken, Projekte und Wünsche werden „schwarz-auf-weiß“ niedergeschrieben und damit „manifestiert“. Sie werden „real“. Anfassbar. Konkret.

Wenn Du also eine Idee hast… oder viele… schreib sie auf! Von dort angefangen kannst Du ganz konkret all die großen und kleinen Schritte bis zur Umsetzung planen. Ein Gedanke wird wahr. Schritt für Schritt. Du kannst alles sein, was Du möchtest.

Ist das nicht schön?

© Christine Rudolph