“Yoga ändert Dein Leben’”

Das habe ich denjenigen Menschen gesagt, die meine Yogastunden ge- und besucht haben – und ernsthaft praktiziert haben.
Mit „ernsthaft“ ist kein „bitterer Ernst“ zu verstehen, sondern das Eintauchen in die Philosophie des Yoga, Stück für Stück.
Real erfahrbar.
So „hands-on“ quasi.

Das passiert meist erst einmal über die körperliche Komponente im Yoga – die erste Hürde.

Hürde?

Ernsthaftes Bewirken von etwas – eine Veränderung, ein gesunderes Leben, ein mehr zu sich kommen, in die Ruhe finden – ist immer mit einem Commitment verbunden: einem sich selbst gegenüber.

Und das erfordert, wie alles im Leben, Kontinuität.
Im Üben. Tag für Tag. Sehr früh am Morgen.
Die Herausforderungen des eigenen Körpers spüren und auch akzeptieren.
Lernen, die körperlichen Grenzen nicht zu überschreiten. Das Ego kennenlernen und dem nicht zu folgen (Ich will aber Kopfstand machen!).
Das ist die eigentliche Herausforderung: sich dem täglich zu stellen – wie man selbst tickt.
Nirgendwo anders wird dies so deutlich wie auf diesen 1.80 x 60 cm.
In der Arbeit mit meinen Yogaschülern konnte ich wie in einem Buch lesen, es offenbart sich dort alles: wie gehst Du mit Dir um? Mit Deinem Körper? Usw.
Manch eine(r) wurde sogar richtig wütend, wenn eine Übung (noch) nicht ging, weil Körper und Geist (noch) nicht dafür bereit waren.
Das sind die Tiefen der Yoga Philosophie, die sich so, ganz spielerisch, entfalten.
Auch ich habe auf meiner Yoga Reise immer wieder Herausforderungen erlebt.
Gerade das vergangene Jahr, mit dem Höhepunkt meines Meniskusriss im Frühling, war ein super anstrengendes Jahr für mich.

Eine ganze Zeit lang ging gar nix.

Körperlich & mental.
Dann fängt Yoga an…
Und dann heißt es: langsam tun. Aber jeden Tag. Kontinuität. Atmen. Akzeptanz.
Yoga zu üben, ändert Leben.
Bewusster zu werden.
Andere Sichtweisen zu entwickeln.
Auf seinen Körper zu achten.
Ganzheitlich gesund zu leben.
Beginnt ganz klein. Mit dem ersten Schritt.

Aufstehen um 05:30 Uhr.

Ein Glas Wasser am Morgen.
Yoga um 6.
Erstmal vielleicht 10 Minuten.
15. 20.

Aber jeden Tag.

Kontinuität.
Auch an „schlechten“ Tagen (und davon gibt’s genug!)
Und dem Commitment sich selbst gegenüber.
Gesund zu leben.