Grenzen setzen.

Geht gar nicht.

 

Ich war an sich immer schon rigoros, was meine Grenzen angeht. An sich.
Trotzdem habe ich mir Vieles immer wieder angeschaut ohne zu handeln.
Einerseits aus dem Hoffen, der andere würde es irgendwann merken (nein, man muss seine Grenzen selbst klarziehen – sicht-/fühlbar) und zum anderen aus dem Denken “So schlimm ist es ja nicht…” (doch).
Heute nun hatte ich zwei Erlebnisse – und war SOFORT glasklar (stolz 😊).
Ich hatte für heute einen Termin gebucht, um mit jemandem zu sprechen, dessen Angebot mich interessierte. So wie das auch bei mir der Fall ist, wenn mit mir jemand ein erstes persönliches Gespräch bucht, um zu schauen, ob es mit und zwischen uns für mein Intensiv-Mentoring passt.
Also Termin.

Ich hatte mich gefreut und war gespannt.

Auf der Website waren keine weiteren Informationen und so war ich in Vorfreude.
Etwa zwanzig Minuten vorher kam eine Email.
Daß mindestens der Betrag xy investiert werden müsste, ansonsten würde das Gespräch keinen Sinn machen… 😳
Ich habe freundlich, aber sehr bestimmt, darauf geantwortet und auch, daß so eine “Ansage” kurz vor dem Termin aus meiner Sicht völlig daneben ist (da das Angebot mir ja noch nicht einmal bekannt ist und es im Gespräch ja genau um all diese Themen gehen sollte).
Zum Termin klingelte dann interessanterweise mehrmals mein Telefon, welches ich jedesmal ablehnte (denn die Email vorher war ja “klar”).
Dann kam eine Antwort auf meine Antwort, man hätte es nun versucht und wäre sehr verwundert, daß ich nicht erreichbar gewesen wäre… 😳😳

Also noch direkter von meiner Seite.

Ich bin an keinerlei Austausch mehr interessiert, habe mich aus dem Newsletter ausgetragen und wünsche keinerlei Kontakt mehr.
Diese “Art” der Bauernfängerei ist nullkommanull meine Art.
Auf deutsch gesagt: passt nicht. Gar nicht.
Oftmals “verraten” sich “Charaktere” schnell. Und mittlerweile ist meinerseits die Tür zu solchen Energievampiren umgehend geschlossen.

Dieses Vorgehen nenne ich das Vorgehen aus dem Marketing-Handbuch der “Alten Welt”. In welcher es Null um den Klienten geht.

 

Denn zu diesem Zeitpunkt hatte der Anbieter noch nicht einmal eine “Beziehung” zum Interessenten (also mir) aufgebaut.
Das ist, so wie eine von mir sehr geschätzte Mentorin immer zu sagen pflegte, als wenn ich gerade jemanden am Tresen treffe mit der Frage “Zu mir oder zu Dir? – Kostet xy.”
Kann man probieren.
Ich war einfach die falsche Zielgruppe 🤣

Es zeigt sich auch sehr schön, wie diese Menschen mit sich selbst verbunden sind (der Schlüssel zur Begleitung von anderen Menschen): nämlich gar nicht.

Böse – nein, das war ich nicht.
Eher sehr entschieden. Aus dem Bauch heraus.
Natürlich habe ich mir die Zeit geblockt.
So konnte ich eben an anderen Dingen weiterarbeiten.
Meine Moral von der Geschichte:

Es ist MEINE Zeit. Mein Leben.

Und dies – ist sehr kostbar.
Ein Geschenk für den, mit dem ich Teile meiner Zeit verbringe.
Und vice-versa natürlich.
No time for bullshit.
Kennste…?

© CR

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